Rückblick auf unser erstes Felswerk-Quartal

Was für eine Zeit! Das erste Felswerk Quartal im Rückblick.

Mit der Eröffnung im Oktober war klar: Jetzt zählt nicht mehr die Vision auf dem Papier, sondern das, was täglich passiert. Und das passierte schneller und intensiver, als wir es uns hätten ausmalen können.

Und bevor wir in die Highlights eintauchen, muss das einmal klar gesagt werden: Wir sind stolz auf unser Team. Auf Menschen, die in dieser Startphase nicht „Dienst nach Vorschrift“ gemacht haben, sondern mitgezogen, mitgedacht, mitgelitten und mitgefeiert haben. Ohne Drama, aber mit Haltung. Ohne Ego, aber mit Herz. Das hat diesen Start überhaupt möglich gemacht.

Gleichzeitig sind wir unfassbar dankbar – für eure Wertschätzung als Kund:innen, für die vielen freundlichen Worte, für Geduld an Stellen, wo noch nicht alles perfekt war. Und genauso dankbar sind wir für respektvolles, ehrliches Feedback. Nicht das bequeme „passt schon“, sondern Rückmeldungen, die uns wirklich weiterbringen. Genau das brauchen wir, wenn aus einer Idee ein echter Ort werden soll.

Oktober: Startschuss, Kinderlachen und der erste Realitätstest

Nur eine Woche nach der Eröffnung liefen bei uns die ersten Kinderferienkurse in den Herbstferien. Für viele Kinder war es der erste Kontakt mit dem Klettersport – und für uns eine besondere organisatorische Herausforderung direkt nach der Eröffnung.

Ein weiteres Highlight war der Start unseres Kindertrainingsprogramms Ende Oktober. Struktur, Verlässlichkeit, pädagogische Verantwortung – und gleichzeitig Begeisterung, Bewegung und sportliche Entwicklung im Klettern und Bouldern. Die leuchtenden Augen der Kinder nach den ersten Trainings, ihr Stolz, ihr Dranbleiben: Das war – nein, das ist einfach berührend. Hier wurde spürbar, warum sich all das lohnt.

Und dann diese Momente bei den Schnupperkursen für Kindergeburtstage: Aufregung, Nervosität, ganz viel Lachen. Kinder, die über sich hinauswachsen. Eltern, die staunen. Diese Augenblicke erinnern uns daran, dass Klettern so viel mehr ist als Sport.

Halloween & der November: Vielfalt leben – Kinder, Erwachsene, Community

Im November wurde das Angebot breiter – und der Anspruch höher. Die Kurse für Erwachsene starteten und brachten eine ganz eigene Dynamik mit: Menschen, die sich bewusst Zeit nehmen, Neues lernen wollen, an ihre Grenzen gehen – oft nach langen Arbeitstagen. Unterschiedliche Level, unterschiedliche Erwartungen, ein gemeinsames Ziel. Auch hier: hoher organisatorischer Aufwand, Feinjustierung, Nachjustierung. Aber auch ehrliche Dankbarkeit und echtes Vertrauen.

Gleichzeitig haben wir mit der After-Halloween-Kletterchallenge gezeigt, dass Leistung und Leichtigkeit sich nicht ausschließen. Kreativ, verspielt, fordernd – ein Samstag, der Gemeinschaft greifbar gemacht hat.

Dezember: Ankommen und Verbundenheit

Besonders stolz sind wir auf die Charity Events, die wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern DAV Landau und PK durchgeführt haben. Diese lockeren Flammkuchenabende waren kein Selbstläufer. Sie brauchten Haltung, Abstimmung und Mut. Aber sie haben gezeigt, wofür das Felswerk stehen will: Verantwortung übernehmen und über den eigenen Tellerrand hinausblicken.

Für das ambulante Hospizzentrum Windspiel in Landau kamen so 288 € Spende zusammen, für die Sanierung der Kletterhaken an den Pfälzer Sandsteinen 446 €.

Zwischen den Jahren wurde es ruhiger – aber nicht weniger intensiv. Zwischen Lichtern, Gesprächen und dem ersten Durchatmen gab es Zeit zurückzublicken und sich all dem bewusst zu machen, was in den letzten Monaten geschehen ist.

Jahresauftakt: Ein Zuhause entsteht

Ein besonderer Moment war das Neujahrsklettern mit unseren Felswerk-Abo-Kund:innen. Kein großes Spektakel. Sondern ein ehrlicher Jahresauftakt mit Menschen, die von Anfang an dabei sind. Von Anfang an da. Vertraut. Verbunden. Für uns ein starkes Zeichen, dass aus einer Halle langsam ein Zuhause wird.

Ehrlich gesagt

Dieses Quartal war herausfordernd. Organisation am Limit, Entscheidungen unter Zeitdruck, Lernen im laufenden Betrieb. Es gab Momente, in denen wir uns gefragt haben, ob wir schnell genug sind, gut genug, klar genug. Aber es gab keinen Moment, in dem wir gezweifelt haben, warum wir das tun.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – brauchen wir jetzt dich.

👉 Zum Feedbackbogen

Sag uns offen, wie du diese ersten Monate erlebt hast.
Was hat dich begeistert?
Wo dürfen wir besser werden?

Wir hören zu.
Und wir gehen weiter – Schritt für Schritt, Griff für Griff.

Mit Respekt, Dankbarkeit und echter Vorfreude
Julia & Frank

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